Willkommen auf meiner Seite

Schön, dass du hierher gefunden hast!

Ich bin Ann-Kathrin Wasle und ich freue mich, dich auf meiner Seite begrüßen zu dürfen.

Seit einigen Jahren arbeite ich nun hauptberuflich als Schriftstellerin. Ich schreibe historische Romane, Fantasy und alles, was mir sonst in den Kopf kommt. Du findest meine Bücher bei dotbooks unter ‚Anna Katharina Wasle‘ und bei Elysion, wo ich einige etwas düsterere Romane unter dem Pseudonym ‚Ananke‘ veröffentlich habe.

Mittlerweile habe ich dem Verlagsgeschäft den Rücken zugekehrt und will meine nächsten Bücher lieber selbst veröffentlichen – mit deiner Hilfe! Wie das geht? Das erkläre ich dir auf der Seite zu meinem nächsten Buchprojekt: Das Lied des Gaukelspielers.

Also, was gibt es sonst zu sagen? Sieh dich am besten selbst um, schau in die Leseproben meiner Bücher, melde dich für meinen Newsletter an und schreib mir, wenn du noch irgendwelche Fragen hast!

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Black Swans Finale oder Die Premiere von Schwanensee


Eines der künstlerisch ambitioniertesten Filmprojekte der letzten Jahre ist mit Sicherheit Darren Aronofskys Verarbeitung des Schwanensee-Stoffes in Gestalt von Black Swan, ein Werk, über dessen Genialität kaum noch ein Wort verloren werden muss.
Neben dem eigenen Inhalt des Films, der selbst genug Raum zu Interpretationen bietet, lässt sich zusätzlich eine Menge in das Grenzspiel zwischen Realität und Wahnsinn hineinlesen. So könnte der gesamte Film als eigene Schwanensee-Adaption gesehen werden, in der Nina als Odette auftritt, Lily als Odile und die Hauptrolle in dem Ballett als der von beiden begehrte Prinz. Zu dieser Überlegung fügt sich auch die Tatsache, dass der Film mit dem Prolog des Balletts beginnt und mit dem Finale endet; beides mit Nina in der Rolle eines perfekten Weißen Schwans.
Auch wenn seit Erscheinen des Films vielleicht schon alles Interessante zu dem Werk gesagt scheint, will ich doch die Gelegenheit nutzen, noch einmal meine eigenen Gedanken zu dem gemeinsamen Finale von Film und Ballett aufs Papier zu bringen – in der Hoffnung, dass sie vielleicht sogar helfen, dieses Kleinod noch ein wenig mehr zu schätzen.
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Ann-Kathrins Buchschnipsel

„Warum hat es nicht funktioniert?“, fragte Samuel, als sie das Geschäft verlassen hatten. „Wieso hat er dir das Buch nicht gegeben?“

Der Wanderer schürzte die Lippen. „Er hat gelernt, sich nicht blenden zu lassen.“

„Von was?“, hakte Samuel nach. „Deinem Zauber?“

Der Wanderer schüttelte den Kopf. „Dem Glanz der Macht.“

Ann-Kathrin Wasle, Das Lied des Gaukelspielers

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Ein adventlicher Abend vor dem Kamin

Ein adventlicher Abend vor dem Kamin, mit ein wenig Schwefelzusatz – die perfekte Art, die Woche zu beschließen … ^_^

Ich bin zurzeit am Überlegen, ob ich verschiedene Kapitel des Gaukelspielers von unterschiedlichen Sprechern einsprechen lassen soll, entsprechend der jeweiligen Hauptfigur.

Was denkt ihr dazu? Würde es euch eher stören, unterschiedliche Stimmen zu hören, oder wäre das spannend?

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Die erste Hörprobe zu ‚Das Lied des Gaukelspielers‘

Die Hörbuch-Aufnahmen sind in vollem Gange! Während Tobias die ersten Kapitel von Das Lied des Gaukelspielers einliest, gebe ich ihm Regieeinweisungen und kümmere mich um die Technik.

Bis das erste Kapitel fertig vorzeigbar ist, wird es wohl noch ein paar Tage dauern, aber hier könnt ihr euch schon einmal einen kurzen Ausschnitt aus der ersten Probeaufnahme anhören:

Hilfreiche Hinweise oder auch Rumgemecker sind wie immer herzlich willkommen. :j

Wenn ihr die Hörbuchdatei nach Fertigstellung sofort zugesandt haben wollt, meldet euch einfach hier für meinen Newsletter an. Und für alle, die nicht warten wollen, bis die Tonaufnahme fertig ist: Auf dieser Seite könnt ihr schon einmal in das erste Kapitel hineinlesen. Viel Spaß!

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Ann-Kathrins Buchschnipsel

Sein Blick war müde, und doch sah sie, dass ihre Worte etwas in ihm geweckt hatten, einen Funken, der schon kurz vor dem Erlöschen gewesen war. Die Erwähnung seines Namens hatte seine Miene erhellt, so wie der Blitz die Nacht erleuchtet, um die Landschaft bis in jede Ferne zu enthüllen.

„Was ich von dir will?“ Die Fremde lächelte schmal. „Alles.“

Ann-Kathrin Wasle, Das Lied des Gaukelspielers

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Die Adventszeit hat begonnen

Die Adventszeit hat begonnen, die erste Kerze brennt. Zeit, sich vor den Kamin zu kuscheln und ein paar Stunden lang in Ruhe durchzuschreiben.

Wenn ich es schaffe, das feuchte Wetter auszunutzen und diszipliniert durchzuschreiben, kann ich euch noch dieses Jahr einen ersten Vorgeschmack von ‚Das Lied des Gaukelspielers‘ präsentieren!

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Silberschellen und Klatschmohn – der kleine Prinz, Anna und Mister Gott

Die beiden Werke Der kleine Prinz und Hallo Mister Gott, hier spricht Anna gehören für mich unbestreitbar zu den großen Klassikern der Weltliteratur. Diese beiden Bücher, in denen zwei einmalige, überlebensgroße Kindergestalten verewigt worden sind, scheinen mir auf geradezu sonderbare Weise verwachsen. Weswegen das so ist, lässt sich in einem Satz kaum sagen, aber ein Beispiel mag der Vergleich der berühmtesten Zitate der beiden Bücher sein – zwei Zitate, die eine wenn auch nicht ähnliche, so doch auf seltsame Art verwandte Aussage bieten:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
und
„Der Unnerschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist außen.“
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Ann-Kathrins Buchschnipsel

„Auch in der Marcellusnacht wird sich hier nichts verändern“, sagte der Mann leise und Janna hätte schwören können, dass die Händlerin bei diesen Worten zusammenfuhr. „So einfach wird das Meer seine Schätze nicht freigeben.“

Ann-Kathrin Wasle, Die Glocken von Rungholt

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Schönheit und Tod in Venedig

Venedig ist sicherlich eine der faszinierendsten und sonderbarsten Städte überhaupt. Vollkommen auf dem Wasser erbaut, bietet jedes Bild der Lagunenstadt einmalige und unverwechselbare Aussichten auf alte Kirchen, schmale Kanäle und pittoreske Gehwege. Und die Fotos der Lagunen und der goldenen Paläste mit ihrem Prunk sind ohne Zweifel weltbekannt. Aber eine andere, sehr viel interessantere Seite der Stadt liegt zur gleichen Zeit eher versteckt – um sie zu finden muss man wirklich dort hinreisen, und einen Tag nur damit verbringen, durch unerforschte Gassen zu streifen; am besten ohne Stadtplan, Zeitlimit und vor allem ohne Ziel.

Das Venedig, das dann zum Vorschein kommt, lässt sich für mich am besten so beschreiben: Was geschähe, wenn ein wahnsinniger Multimilliardär Tim Burton die Mittel zur Verfügung stellen würde, eine ganze Stadt nach eigenem künstlerischen Gutdenken zu entwerfen und aufzubauen? Ich rede hier nicht von Spiralen und schwarz-weißen Streifenmustern, sondern von dem morbiden Stil, der so viel von Burtons Werk auf ausschlaggebende Weise durchzieht. Der Künstler, der seine Freude daran hat, Flickenpuppen und halb verweste Leichen als zarte Schönheiten darzustellen, könnte keine morbidere Stadt erschaffen, als das Venedig, das sich hinter der hauchdünnen Touristenfassade verbirgt.
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